Zum Sommer steigen die Preise

In den Kommentaren der Fahrlehrer zum letzten DATAPART Preisspiegel wurde deutlich: Die meisten Fahrschulunternehmer halten steigende Preise nicht nur gerechtfertigt, sondern auch für dringend notwendig, damit die Branche weiter gesund wirtschaften kann. Tatsächlich steigen die Preise weiter, wenn auch nur in Schritten, die viele Experten als deutlich zu klein erachten.

Dennoch stößt der Durchschnittspreis der in Deutschland für eine Fahrstunde der Führerscheinklasse B verlangt wird, von unten an die 37-Euro-Marke. Mit Ausnahme des Grundbetrages verzeichnen in diesem Monat alle Preise in positives Vorzeichen. Der Preisanstieg mag noch zu gering ausfallen, doch er scheint sich auf breiter Front zu bestätigen.

Ist die deutsche Fahrausbildung noch zeitgemäß?

„Nach der Reform ist vor der Reform“, kommentierte Fahrlehrer und Vordenker Sascha Fiek die Reform des Fahrlehrergesetzes. In seinem aktuellen Beitrag macht er deutlich, was er damit meint. Seine wertvollen Gedanken hat mobilmacher-news mit freundlicher Genehmigung von Sascha Fiek aus seinem Blog www.fahrlehrerwelt.de  übernommen.

Am 24. September wählen wir ein neues Parlament, das dann die politischen Geschicke für die nächsten vier Jahre bestimmen wird. Wenn die Fahrausbildung explizit im neuen Koalitionsvertrag auftaucht, besteht die Chance auf  eine Reform unserer heutigen Art der Fahrausbildung. Daher wird es Zeit, dass wir uns als Fahrlehrer darüber Gedanken machen, ob und was wie zu ändern ist, damit wir der neuen Regierung etwas in deren Pflichtenheft schreiben können. Dieser Artikel soll keine abschließenden Lösungen präsentieren, sondern mögliche Felder identifizieren und als Diskussionsanregung dienen, um Vorschläge aus unserer Fahrlehrerschaft zu sammeln.

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Steigende Preise bei Fahrschulen

Der monatliche Preisspiegel von DATAPART Factoring meldet, dass die Fahrschulpreise weiter steigen. Nach einer kurzen Erholung gehen die Preise des wichtigsten Indikators, des Tarifes für eine Fahrstunde der Führerscheinklasse, wieder nach oben. Sie halten Ende Mai bei 36,72 Euro als Durchschnittspreis über das gesamte Bundesgebiet. Allerdings sind die regionalen Unterschiede beträchtlich. Trotzdem bedeutet ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus auch eine Bestätigung für alle Fahrschulen, die wissen, was Ihre Leistungen wert sind.

MOVING plädiert für Ausbildung und Auffrischung

Ungefähr einen Monat vor dem Tag der Verkehrssicherheit am 17.06.2017 hat der Bundesrat den Weg für das Autonome Fahren auf deutschen Straßen frei gemacht. Während das Thema in den Medien häufig vertreten und in aller Munde ist, müssen wir trotzdem einsehen, dass der technische Entwicklungsstand noch mehrere Jahre von der Zulassung und Verkehrstauglichkeit entfernt ist. Auch weitere rechtliche Angelegenheiten, wie die Verantwortungsfrage, sobald es zu einem Unfall mit einem autonom fahrenden Auto kommt, stellen weitere Hürden bis zur Einführung dieser Technik dar.

Angesichts der Tatsache, dass heute etwa 90 % aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind könnte man die Zukunft des autonomen Fahrens anpreisen und die Verantwortung für Verkehrssicherheit in die Hand der Computer legen, oder aber man befasst sich weiter mit dem Kern des Problems, dem Menschen.

Hierzu vertritt die MOVING Road Safety Association e.V. die Ansicht, dass nicht das Ersetzen des menschlichen Eingriffs in den Verkehr durch Computer die Lösung sein sollte, sondern der bewährte Weg, den Verkehrsteilnehmern die geeignete Ausbildung zukommen zu lassen, um in schwierigen oder gefährlichen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Das Leben ist ein Prozess des immerwährenden Lernens und Weiterentwickelns, weshalb unser Hauptaugenmerk darauf liegen sollte, jeden Verkehrsteilnehmer mit geeigneten Schulungs- und Aufbaumaßnahmen auf dem Laufenden zu halten, sei es bei der Anwendung von Fahrerassistenzsystemen oder Auffrischungen zu Neuerungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte an, dass es unter ihm keine Tauglichkeitsprüfungen für die Teilnahme am Straßenverkehr für Senioren geben werde, während 70 % der Teilnehmer einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für solche verpflichtenden Test gestimmt haben. Daraus schließen wir, dass Auffrischungskurse für ältere Fahrerinnen und Fahrer weiter ausgebaut und vermehrt eigenverantwortlich wahrgenommen werden sollten.

Der richtige Ansprechpartner für diesen Zweck ist die Fahrschulbranche, die bei ihrer Arbeit besser unterstützt werden sollte, um auch in Zukunft die Fehlerquote des „Faktor Mensch“ so gering wie möglich zu halten. Denn: „Fahrschulen leisten seit Jahrzehnten einen großen Beitrag zur Verkehrssicherheit und tragen entscheidend dazu bei, die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten von der ersten Sekunde an zu vermindern.“, sagt Jörg-Michael Satz, Präsident von MOVING.

 

 

Schaufenster / VfB Stuttgart / Aufstieg / 1. Klasse

Erstklassiges Schaufenster

Schnell reagiert hat eine Fahrschule in Stuttgart. Kaum 12 Stunden nach dem Aufstieg des VfB Stuttgart strahlt das Schaufenster in der Innenstadt Bundesligareife aus.

Die Euphorie in der Stadt scheint grenzenlos. Der VfB Stuttgart hat die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga geschafft. Die Fans des Zweitliga-Meisters feierten schon erstklassig. Auch Andreas Braun von der Academy Fahrschule Lutz war am Aufstiegssonntag beim Zweitligafinale vor Ort, aber nicht allzu lange. Er hatte zu tun. Gleich am Montagmorgen wollte er die Verbundenheit zum weiß-roten Bundesligarückkehrer auf dem großen Schaufenster dokumentiert wissen.

„Es ist schon der zweite Bundesliga-Aufstieg, den ich miterlebe“, erzählt der dunkelrote Fan – und will damit sagen, dass er seit mehr als 40 Jahren dem VfB die Daumen drückt. Natürlich freut er sich darüber, dass manche Fußballprofis und vor allem viele angehende aus den Nachwuchsmannschaften des VfB Stuttgart bei ihm den Führerschein machen. „Und das“, betont Braun, „obwohl die Jung-Profis genau so behandelt werden wie alle anderen Fahrschüler auch.“

Aus Sicht der Fahrschule ist der VfB Stuttgart wieder dort, wo er hingehört  „1. Klasse“ steht in riesigen Lettern auf dem großen Schaufenster. Das soll auch für den Führerscheinbesitz der Jung-Profis gelten. Seit der Führerschein-Affaire von Marco Reus weiß man, dass nicht alle Fußballprofis zu Vorbildern im Straßenverkehr taugen. In Stuttgart, wo die Mobilität seit jeher einen hohen Stellenwert besitzt, werden sich derlei Vorkommnisse nicht wiederholen. Und schon gar nicht jetzt, wo die Stadt wieder absolut erstklassig ist.

Preisanstieg macht Pause

Laut DATAPART Preisspiegel haben die Preise im abgelaufenen Monat nachgegeben. Damit legt der Preisanstieg zum ersten Mal seit langem eine kleine Pause ein. Doch der aktuelle Rückgang sollte trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Trend nach oben nach wie vor intakt ist.

Warum werden Sie Fahrlehrerin, Alexa Röhm?

Wie lauten die Argumente, die junge Menschen überzeugen, Fahrlehrerin oder Fahrlehrer zu werden? Ein Interview mit einer, die es wissen müsste: Alexa Röhm (FLA) lernt auf der vpa Verkehrsfachschule GmbH Kirchheim/Teck und beim Ausbildungsbetrieb Waldi’s Fahrschule, Kusterdingen.

Alexa Röhm / Fahrlehrerin / FLA / Waldi's Fahrschule / Beruf Fahrlehrerin

Alexa Röhm

Möglicherweise trägt das neue Fahrlehrergesetz dazu bei, den Beruf attraktiver zu machen. Doch Fahrschulen sollten sich nicht darauf verlassen. Dass die Bewerber plötzlich die Türen der Fahrschulen einrennen, damit ist auch nach der Reform nicht zu rechnen. Wie bei vielen Stellenbesetzungen in anderen Berufen, ist eine der erfolgreichsten Strategien, jemanden aus dem erweiterten Umfeld des Betriebes zu kennen, der sich für den schönen Beruf interessiert. Das ist nicht unbedingt Glückssache, sondern eine Frage der aktiven und wachen Kommunikation.

Darum gilt erstens: Sprechen Sie aufgeschlossene junge Menschen darauf an, ob Sie vielleicht Interesse am Fahrlehrerberuf haben, oder gegebenenfalls jemanden kennen, der sich dafür interessieren würde. Zweitens: Argumentieren Sie im Gespräch treffend und vermitteln Sie die Begeisterung, die Sie selbst an diesem schönen Beruf haben.

Als kleine Hilfestellung hat sich der mobilmacher bei einer Fahrlehrer-Anwärterin erkundigt. Wir wollten wissen: Warum haben sie sich für den Beruf entschieden? Was gab den Ausschlag? Was ist es genau, das den Beruf so attraktiv macht?

mobilmacher: Alexa Röhm, warum haben Sie sich entschieden, Fahrlehrerin zu werden?

Alexa Röhm: Wenn ich hier in der Fahrschule bin, fühlt sich das nicht nach Arbeit an. Hier kommt man mit vielen jungen Leuten in Kontakt und kann ihnen konkret weiter helfen. Das ist ein sehr gutes Gefühl.

Was haben Sie zuvor gemacht?

Ich habe Bürokauffrau gelernt, übrigens in einer Fahrschule. Danach habe ich einige Zeit in einem anderen Betrieb im Büro gearbeitet. Die Kolleginnen und Kollegen dort waren zwar alle freundlich, aber es hat etwas gefehlt. Manchmal war es wirklich eintönig. Außerdem hatte ich keinen Bezug zu den Produkten gefunden. In der Fahrschule ist das ganz anders. Das Umfeld und die jungen Leute motivieren mich. Ich kann etwas Sinnvolles tun. Hier macht es Spaß. Ich bin wirklich froh, dass ich nicht mehr am Schreibtisch fest getackert bin.

Wie sind Sie auf die Idee kommen, Fahrlehrerin zu werden?

Ich hatte natürlich noch meine Zeit in der Fahrschule im Sinn. Dorthin wollte ich wieder. Der Auslöser war dann, als ich meiner Schwester auf dem Verkehrsübungsplatz gezeigt habe, wie man schaltet und ihr die ersten Dinge beigebracht habe. Bei dieser Gelegenheit habe ich gemerkt, dass ich wohl das Talent habe, das man als Fahrlehrerin braucht. Obwohl es manchmal bei denen am schwersten ist, die man besonders gut kennt. Aber sie hat alles schnell verstanden. Ist ja auch meine Schwester.

Keine Bange vor den ungewöhnlichen Arbeitszeiten?

Überhaupt nicht. Das kommt mir sogar entgegen. Man ist deutlich flexibler als in anderen Berufen. Für mich passt es optimal: Der Morgen ist nicht unbedingt meine Tageszeit. Später bin ich produktiver. Ich hab auch kein Problem, wenn es mal länger geht. Schließlich bin ich unter Leuten. Diejenigen, die mich kennen, behaupten sowieso, ich hätte Hummeln im Po. Insofern passt der Beruf hervorragend zu mir. Ich bin dauernd unterwegs.

Und die Theorie: Freuen Sie sich darauf, den ersten Unterricht selbst zu halten?

Ja, tatsächlich. Im Moment schaue ich noch interessiert zu, wie es die Anderen anpacken. Aber wenn ich fachlich voll fit bin, dann geht’s los. Da kann man seinen eigenen Stil entwickeln und sich selbst einbringen. Muss man ja auch. Schließlich sollte der Funke überspringen, dann lernt sich’s leichter.

Wie klappt’s mit dem eigenen Lernen?

Das ist sogar ziemlich interessant. Weit spannender als ich zuvor vermutet hatte. Was man im Pädagogik-Unterricht lernt, kann man praktisch anwenden. Übrigens nicht nur im Beruf. Man kann vieles fürs Privatleben rausziehen. Vielleicht liegt’s auch daran, dass es die Dozenten bei der vpa in Kirchheim so gut rüber bringen.

Kurze Antwort zum Schluß bitte: Was ist das Schönste an diesem Beruf?

Ich glaube, es ist der Moment, wenn die Schüler fahren wie die jungen Götter und man denkt im Stillen: „Ich wars, der denen das beigebracht hat.“

Vielen Dank, Frau Röhm. Toi, toi, toi für alles Weitere.

Fahrschule / Umsatzsteuer / Umsatzsteuerpflicht / Mehrwertsteuer / Mehrwertsteuerpflicht / USt / MwSt

Umsatzsteuerbefreiung für Fahrschulunterricht?

„Fahrschulen nicht länger mehrwertsteuerpflichtig?“ So lautete die Überschrift eines Artikels der Online Ausgabe der „Fahrschule“ am 4. Dezember 2015. Umsatzsteuerbefreiung von Fahrunterricht, ein Thema, das seit diesem Tag die Fahrlehrerschaft bewegt hat – und weiter bewegen wird. Von Christian Friedrich.

Nach Ansicht der Richter des Finanzgerichts Berlin Brandenburg bestehen „ernstliche Zweifel“ an der Umsatzsteuerpflicht von Fahrunterricht. Das geht aus einem Beschluss des Jahres 2015 hervor. Neben dem Sächsischen Finanzgericht (Beschluss aus April 2016) schloss sich unlängst das Finanzgericht Baden-Württemberg in einem Beschluss vom 8. Februar 2017 dieser Auffassung an.

Was bedeutet das für die Fahrschulen in Deutschland? Zunächst nur eine Tendenz, also eine Richtung, in die eine endgültige richterliche Entscheidung gehen könnte. Denn es handelt sich in den oben erwähnten Fällen um eine vorläufige Entscheidung. Vor allem aber handelt es sich hier lediglich um drei konkrete Fälle, nämlich drei Fahrschulen, die ihre Leistungen gegenüber dem Finanzamt als umsatzsteuerfrei erklärt haben. Die zuständigen Finanzämter teilten die Auffassung der Fahrschulen nicht, so dass die Fahrschulen Klage bei den zuständigen Finanzgerichten erhoben haben. Sowohl der Beschluss als auch ein Urteil in der Sache haben grundsätzlich nur rechtliche Bindung in der verhandelten Rechtsache, eine für alle Fahrschulen verbindliche Rechtsfolge entsteht durch ein Urteil grundsätzlich nicht.

Welches Verhalten ist jetzt richtig? Und wie wird es weitergehen? Für den deutschen Fahrschulunternehmer entwickelte sich das Thema in den letzten fünfzehn Monaten zum Dauerbrenner. Und die Unsicherheit wuchs ständig mit. Weiterlesen

Fahrschule / Fahrlehrergesetz / Zusammenarbeit / Kooperation / Betriebsstätten

Fakten-Check zum neuen Fahrlehrergesetz

Ein langer Gesetzgebungsprozess scheint zu einem Ende zu kommen. Der Gesetzentwurf wurde Ende März vom Parlament gewogen und für gut befunden. Experten zweifeln nicht mehr daran, dass das Gesetz in der vorliegenden Version am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Der mobilmacher bringt wichtige Aspekte auf den Punkt.

ZUM STAND DER DINGE

Der Verkehrsausschuss hat am 22. März 2017 dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf für die Reform des Fahrlehrergesetzes zugestimmt. Unions- und SPD-Fraktion votierten für die Vorlage in der durch einen Koalitionsantrag geänderten Fassung. Die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich bei der Abstimmung.

Es wird allgemein angenommen, dass die gesamten Regelungen im Mai auch durch den Bundesrat gehen. In diesem Fall wird das neue Fahrlehrergesetz noch im Sommer verkündet und würde am 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die Branche erwartet noch mit Spannung, wie die Eckpfeiler des Gesetzes in den detaillierten Verordnungen umgesetzt werden.

WAS KOMMT. WAS BLEIBT

1. Voraussetzungen
für die Ausbildung zur Fahrlehrerin oder zum Fahrlehrer

Fahrschulen / Zugangsvoraussetzungen / Fahrlehrergesetz / Fahrlehrerinnen

Bild: Fotolia/Lars Zahner

  • Eine Fahrerlaubnis für die Klassen A2 und CE war bisher Pflicht für den Start in die Fahrlehrerausbildung Klasse BE. Mit der Reform wird diese sogenannte Zugangsvoraussetzung abgeschafft.
  • Das Mindestalter für Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer wird von 22 auf 21 Jahre herabgesetzt. Somit kann die Ausbildung im Alter von 20 Jahren begonnen werden. Als weitere Voraussetzung wird ein dreijähriger Besitz des Führerscheins Klasse B verlangt.
  • Was den schulischen Abschluss betrifft, wird verlangt: Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein höherer Schulabschluss (zum Beispiel Fachschulreife, Fachhochschulreife oder Abitur). Alternativ kann eine langjährige Bewährung in einem Berufsfeld ebenfalls akzeptiert werden.

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Preisspiegel / Datapart / April 2017 / Führerschein / Klasse B

Übungsfahrt Klasse B testet die 37-Euro-Marke

Der aktuelle Preisspiegel / Datapart / Factoring / Fahrschultarife / Fahrschulpreise

Laut aktuellem DATAPART Preisspiegel streben die Preise, die die Deutschlands Fahrschulen von ihren Kunden verlangen, stetig nach oben. Als wichtigster Indikator gilt der Bruttopreis für eine Übungsfahrt Klasse B. Er springt im März 2017 um dynamische 1,29% nach oben und liegt nun knapp unter der magischen 37-Euro-Marke. Vor 2 Jahren lag er noch bei rund 33,50 Euro.

Spätestens seit Jahresbeginn 2016 hat ein unaufhaltsamer Trend eingesetzt. Experten vermuten, dass der Preisanstieg auch an der 37-Euro-Marke nicht enden wird. Gegen den Trend deutlich gefallen ist lediglich der Durchschnittspreis für die praktische Prüfung der Führerscheinklasse B. Doch er darf als Ausreisser gelten, schließlich stieg er im Vormonat um etwa die gleichen Betrag.