Festhalten sorgt am Ende fürs Verlieren

Dieses Zitat des bekannten Managementberaters und Bestsellerautors Dr. Reinhard K. Sprenger ist mir beim Lesen des aktuellen mobilmachers sofort in den Sinn gekommen.

Was in der Automobilwirtschaft passiert, der Schlüsselbranche in Deutschland, tangiert die Zukunft der Fahrschulen direkt und vor allem nachhaltig. Volkswagen startet seine dreizehnte Marke und hier geht es nicht um ein neues Auto, sondern um die Entwicklung mobiler Dienste. Die Stromer müssen bald massentauglich werden.

Die EU-Kommission und die Bundesregierung arbeiten an strengeren COÇ-Vorgaben und bereits 2025 droht die Drei-Liter-Grenze.

Mir wird dabei auch bewusst, dass das autonome Fahren nur ein Teil der rasanten Entwicklung ist, die mit der umwälzenden Digitalisierung unserer Welt verbunden ist. Für unsere Branche bedeutet dies, sie muss bereit sein zu wirklichen Veränderungen. Erst mit dieser Grundeinstellung kann sie aktiv am strukturellen Wandel der Mobilität teilnehmen. Die Digitalisierung wird den theoretischen und praktischen Unterricht in den Fahrschulen weiter verändern.

Das Lehren und Lernen wird in zehn Jahren anders sein. Dieser Veränderungsprozess wird auf alle Bereiche einer Fahrschule einen deutlichen Einfluss nehmen. Das Autofahren bzw. die individuelle Mobilität wird auch in der Zukunft ein wichtiger Teil unseres Alltags bleiben und die Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer können dabei ein wichtiger Wegbereiter und Wegbegleiter sein.

Mitmachen statt festhalten ist angesagt.

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