Fahrschul-Fotografie: I Like!

Ein kurzer Ratgeber zur Fahrschul-Fotografie

Jugendliche wissen ganz, genau wie es geht. Wie man auf Fotos gut aussieht, gehört zum selbstverständlichen Wissen der „Generation i“ wie Instagram. Mit diesem Blick wird die Fahrschulwerbung betrachtet. Es wird klar: Gute Bilder sind die Voraussetzung für gutes Marketing. Das ist gar nicht so schwer.

Die Perspektive entscheidet. Wer ein Selfie von unten fotografiert, riskiert ein Doppelkinn. Wer zu stark von oben fotografiert, erhält gegebenenfalls eine große Nase. Das Wichtigste beim Selfie ist der lange Arm. Sonst verzieht das Weitwinkelobjektiv im smartphone die schöne Gesichtform zur kugelrunden Gestalt. Diese und andere Regeln der alltäglichen Fotografie lernen Jugendliche auf dem Schulhof.

Äußerlichkeiten sind wichtig – und das längst nicht mehr nur bei den Mädchen. Viele Erwachsenen wundern sich. Sie halten den großen Zirkus, der um das beste Bild gemacht wird, für völlig überzogen. Diese Haltung mag vernünftig sein. Fahrschulen sollten allerdings bedenken: Die Jugendlichen sind ihre Zielgruppe.

Man kann die Macht der Bilder in der Fahrschul-Werbung nicht hoch genug einschätzen. Wer seine Fahrschule angemessen in Social Media und via Website darstellen will, steht in der Praxis schnell vor der Frage: Selbst machen oder einen Fotografen engagieren? Ein ambitionierter Hobbyfotograf könnte doch auch reichen, oder nicht? Darauf gibt es drei verschiedene Antworten.

Fotos für Social Media

Bei den Fotos fürs die tägliche Social Media Arbeit, ist die Frage schnell beantwortet. Für das klassische Bild des Fahrschülers, der soeben die Prüfung bestanden hat, reicht ein spontanes Handybild allemal. Der Fokus des Bildes sollte dabei auf den Fahrschüler gerichtet sein. Bei den meisten Kamera-Apps wird die Schärfe gesteuert, in dem man mit dem Finger dort auf das Display tippt, wo die Schärfe passen muss. Außerdem sollte man auf den Hintergrund achten. Wo er zu unruhig ist, einfach näher ran gehen. Übrigens: Das Netz ist voll von plausiblen Ratgeberseiten für die gute Handyfotografie. Für jeden Kenntnisstand finden sich genügend gute Tipps und Tricks. Das gilt auch für diejenigen, die mit zusätzlicher Bildbearbeitung noch weitere Glanzlichter setzen wollen.

Fotos der Fahrschulwagen

Wer seine frisch beklebten Fahrschulwagen auf die Website stellen will, kann dies mit einem normalbegabten Auge für die Fotografie selbst erledigen. Allerdings hilft in diesem Fall eine gute Kamera und gutes Wetter.

Handykameras mit ihrer fest eingestellten Brennweite sind nur dann eine gute Wahl, wenn’s schnell gehen soll. Aber auch die teure Spiegelreflex ist nicht unbedingt notwendig. Eine Kamera mittlerer Preisklasse, zum Beispiel eine sogenannte Systemkamera, ist völlig ausreichend. Diese Klasse verfügt über lichtstarke Objektive mit guter Brennweite. Wichtiger als die Wahl der Kamera ist allerdings das gute Auge des Fotografen. Um den Fahrschulwagen gebührend in Szene zu setzen, wählt man einen ruhigen Hintergrund und eine dynamische Perspektive, die nicht all zu sehr verzerrt.

Am besten werden die Bilder bei gutem Wetter. Viele Fotografen bevorzugen den frühen Morgen oder späten Abend, wenn das Licht gerichtet ist. Freibadwetter ist dagegen kein optimales Wetter für gute Bilder. Leichte Wolken dürfen sein.

Fotos der Mitarbeiter

Portrait-Fotografie ist vielleicht die anspruchsvollste Disziplin überhaupt. Außerdem geht es dabei nicht ausschließlich um Werbung, sondern auch um Mitarbeitermotivation. Die Kolleginnen und Kollegen wollen schließlich im besten Licht erscheinen, wenn Sie gebeten werden, sich auf der Website zu präsentieren.

Darum sollte mit der Portrait-Fotografie auf jeden Fall ein Profi betraut werden. Am besten eine Fotografin oder ein Fotograf aus der näheren Umgebung der Fahrschule. Wenn ein neuere Mitarbeiter hinzukommt, kann man diesen unkompliziert herholen, damit alle Portraits aus einem Guss sind. Übrigens: Viele Fotografen bieten bei dieser Gelegenheit an, jemanden mitzubringen, der sich unkompliziert um Haare und Make-up kümmert. Dieses Angebot, eine zusätzliche Person mit dem Styling zu betrauen, ist keinesfalls übertrieben. Die Portraits profitieren enorm. Und das Wichtigste: Die Mitarbeiter sind begeistert über diesen Service. Gute Fotografen wissen, dass Gefühl und Stimmung ein gutes Portrait machen.

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