Kategorie-Archiv: Facebook

Jugendstudie, Fahrschule, Führerschein, Sparen

Drei steile Fakten zur Jugend

Trotz aller Unkenrufe bleibt die herausragende Bedeutung des Führerscheins bei der Jugend ungebrochen. Die aktuellen Studien des Jugend-Magazins BRAVO zeigen, dass das Sparen auf den Führerschein teilweise schon im Alter von 12 Jahren beginnt.

FAKT 1: 1/3 aller Jugendlichen sparen auf den Führerschein

Aus Sicht der Jugendlichen gehört die persönliche Mobilität zum Erwachsenwerden dazu. Rund ein Drittel der Jugendlichen gibt den Führerschein als persönliches Sparziel an. Dabei sind Jungs sparsamer als Mädchen. Laut Studie sparen 57 % der Jungen alles oder einen großen Teil ihres Geldes, weil sie ein bestimmtes Sparziel vor Augen haben. Bei den Mädchen sind es nur 48 %. Weitere 32 % bei den Jungen bzw. 39 % bei den Mädchen geben an, dass sie einen kleinen Teil ihres Geldes für eine spätere Anschaffung ansparen. Doch bei der Interpretation der Zahlen ist Vorsicht geboten. Obwohl bei den Jungs Weiterlesen

Fahrschule, Zielgruppe, Jugendliche, facebook, Soziale Medien

Facebook. Schon veraltet?

Was liegt für Fahrschulen im facebook-Marketing wirklich drin? Lohnt sich der Aufwand? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Nach 10 Jahren ist Facebook erwachsen geworden. 

Die Zahlen aus Deutschland sprechen für sich: Am Beginn dieses Jahres verzeichnet facebook in Deutschland rund 27 Millionen aktive Nutzer. Davon entfielen rund 3 Millionen auf die Altersklasse zwischen 13 und 17 Jahren, rund 6 Millionen aktive Nutzer liegen in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren. Für die Fahrschul-Werbung ist facebook ein interessantes Medium. Was das Alter betrifft, passt die Zielgruppe. Mit Empfehlungen und Likes kann es den Fahrschul-Unternehmern gelingen, ihre Kunden zu Multiplikatoren zu machen. Viele Freunde, viele Likes, viele neue Fahrschüler. Wer genau Weiterlesen

Fahrschule / Megatrends / Qualifikation / Mobilität / Know-how

Drei Mega-Trends für Fahrschulen

Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Deutschlands Fahrschulen werden diese Erkenntnis zu spüren bekommen. Unter den vielen Mega-Trends, die unser Leben in beträchtlicher Weise verändern werden, sind auch drei, die direkt das Geschäftsmodell der Fahrschulen beeinflussen.

Das Tempo, mit dem sich unser Leben verändert, hat rasch zugenommen. Wer hätte schon bei der Jahrtausendwende gedacht, dass wir binnen 15 Jahren fast alle wichtigen Dinge des Lebens über ein kleines Gerät beeinflussen können, das wir in der Hosentasche mit uns führen? Das Smartphone ist nur ein kleines Beispiel. Im Großen darf man feststellen: In allen Bereichen unseres Lebens findet ein Veränderungsprozess statt, der sich selbst beschleunigt. Die  Fahrschulen werden sich dem nicht entziehen können.

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Wie viele Falten hat Facebook?

Wie sieht die Landschaft bei den sozialen Netzwerken wirklich aus? Den aktuellen Stand kann man an Studien ablesen: Platzhirsch ist facebook. Daran führt kein Weg daran vorbei.

„Bo ey, Alder, bist Du immer noch auf facebook?“ Derlei Fragen muss man sich gefallen lassen von der vermeintlichen Informationselite der jungen Generation. Diese Stimmen häufen sich zwar, doch man sollte nicht darüber hinweg täuschen lassen: Facebook ist und bleibt das mächtigste soziale Netzwerk – und zwar mit Abstand! Gewiss gibt es Alternativen. Der Kurznachrichtendienst Twitter oder die Bilderplattform Pinterest sind zu nennen. Trotz allem gilt: Wer sich als Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe nicht in facebook bewegt, muss sich auch keine Gedanken über die anderen Netzwerke machen.

Welche Netzwerke sich lohnen, und welche nicht, kann niemand besser einschätzen als Online-Shops. Ihr Erfolg hängt zu einem hohen Prozentsatz direkt von der Präsenz im Netz und ihren Aktivitäten ab. Darum lohnt ein Blick auf den Online-Shop Social Marketing Report 2014, der von avenyou im Herbst des Jahres veröffentlicht wurde. Untersucht wurden mehr als 1.500 deutsche Online-Shops aus allen Branchen. Demnach sind 79% aller Online-Shops aktiv auf facebook vertreten, um dort für ihre Produkte zu werben. Mit weitem Abstand folgen Twitter und Pinterest. Wobei das Bildernetzwerk Pinterest vor allem bei Fashion, Mode und Lifestyle als Marketing-Plattform benutzt wird.

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Den Kurznachrichten-Dienst Whatsapp sucht man in der Übersicht vergebens. Whatsapp ist kein soziales Netzwerk, vielmehr ein häufig genutzter Kurznachrichtendienst. Für kleinere und mittlere Unternehmen eignet sich Whatsapp für den direkten Dialog mit dem Kunden, beispielsweise zur Terminvereinbarung oder um kleinere Probleme zu besprechen. Für das allgemeine Marketing besitzt der Kurznachrichtendienst bis heute nur eine geringe Relevanz. Im besten Fall ersetzt er das Telefon.

Spannend bleibt allerdings die Frage, wie sich die Nutzerstruktur von facebook entwickelt. Tatsächlich beobachten die Experten seit einigen Jahren den Trend der stetigen Veralterung. Offenbar hat der angebliche Coolnessfaktor bei der Jugend ein wenig nachgelassen. Möglicherweise hängt es schlicht damit zusammen, dass viele Eltern inzwischen auch im Netzwerk vertreten sind. Ein Refugium für die Jungen ist facebook schon lange nicht mehr. Trotzdem ist festzuhalten: Facebook bleibt auf absehbare Zeit das mächtigste Instrument für alle, die jungen Zielgruppen online erreichen wollen. Kleineren und mittleren Unternehmen, die ihre Online-Wirkung verbessern wollen, kann man nur empfehlen, auf facebook aktiv und fantasievoll zu posten. Wer noch mehr erreichen will, sollte sich vor Augen führen, dass in anderen Medien Werbung stets kostenpflichtig ist. Der Gedanke liegt nahe, auch in facebook zu werben. In vielen Fällen könnte das sinnvoll sein.

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Doch bevor man derart in Facebook investiert, sollte man die konventionellen Wege, die das soziale Netzwerk bietet, ausgeschöpft wissen. Die deutschen Online-Shops posten im Monatsdurchschnitt 18 Mal pro Monat, also ungefähr an jedem zweiten Tag eine Nachricht. Kleine und mittlere Unternehmen erreichen diese Frequenz selten. Allerdings scheint hier der Punkt erreicht, an dem die nackten Zahlen ihre Relevanz verlieren. Denn auch hier gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität. Der Inhalt der Posts ist deutlich entscheidender als ihre Häufigkeit. Und dazu sollte eine Strategie vorliegen – oder zumindest ein gutes Gespür für das, was die Zielgruppe, also die „Freunde“ auf facebook interessiert.

Reicht gute Arbeit allein nicht mehr aus?

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Nils Hartig kommentiert

Als Dozent in der Fahrlehrerfortbildung komme ich jedes Jahr mit vielen hundert Fahrlehrern ins Gespräch. Man diskutiert, tauscht Gedanken aus und bekommt sehr schnell ein Gefühl für die Sorgen und Nöte des Berufsstandes. Dabei stellt sich mir immer öfter eine Frage: Wird der Abstand zwischen großen und kleinen Fahrschulen immer deutlicher?
Die Umsatzsteuerstatistik spricht eine deutliche Sprache: 1.458 Fahrschulen machen 42,8 % des Branchenumsatzes. 11.275 Unternehmen teilen sich den Rest. Jetzt mögen Statistiken nicht immer die ganze Wahrheit wiedergeben. Grund genug, die Ohren weit aufzusperren und bei Gesprächen mit Fahrschulen die leisen Zwischentöne herauszuhören. Und ja, sie sind deutlich vernehmbar! Interessanterweise aus zwei völlig gegensätzlichen Richtungen. Entweder scheinen Fahrschulen ganz hervorragend zu laufen oder sie funktionieren überhaupt nicht! Die einen haben 50 Anmeldungen im Jahr, die anderen 50 im Monat. Die einen haben vormittags nichts zu tun, die anderen suchen händeringend nach qualifiziertem Personal. Und das Mittelfeld? Gibt es nicht mehr! Ist das ein regionales Phänomen? Nein. Hängt das vom Fahrstundenpreis ab? Nein. Hängt es vom Fahrschulfahrzeug ab? Nein. Liegt es am Alter der Fahrlehrer? Nein. Ist es Zufall? Nein!

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