Kategorie-Archiv: Marke

Schaufenster / VfB Stuttgart / Aufstieg / 1. Klasse

Erstklassiges Schaufenster

Schnell reagiert hat eine Fahrschule in Stuttgart. Kaum 12 Stunden nach dem Aufstieg des VfB Stuttgart strahlt das Schaufenster in der Innenstadt Bundesligareife aus.

Die Euphorie in der Stadt scheint grenzenlos. Der VfB Stuttgart hat die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga geschafft. Die Fans des Zweitliga-Meisters feierten schon erstklassig. Auch Andreas Braun von der Academy Fahrschule Lutz war am Aufstiegssonntag beim Zweitligafinale vor Ort, aber nicht allzu lange. Er hatte zu tun. Gleich am Montagmorgen wollte er die Verbundenheit zum weiß-roten Bundesligarückkehrer auf dem großen Schaufenster dokumentiert wissen.

„Es ist schon der zweite Bundesliga-Aufstieg, den ich miterlebe“, erzählt der dunkelrote Fan – und will damit sagen, dass er seit mehr als 40 Jahren dem VfB die Daumen drückt. Natürlich freut er sich darüber, dass manche Fußballprofis und vor allem viele angehende aus den Nachwuchsmannschaften des VfB Stuttgart bei ihm den Führerschein machen. „Und das“, betont Braun, „obwohl die Jung-Profis genau so behandelt werden wie alle anderen Fahrschüler auch.“

Aus Sicht der Fahrschule ist der VfB Stuttgart wieder dort, wo er hingehört  „1. Klasse“ steht in riesigen Lettern auf dem großen Schaufenster. Das soll auch für den Führerscheinbesitz der Jung-Profis gelten. Seit der Führerschein-Affaire von Marco Reus weiß man, dass nicht alle Fußballprofis zu Vorbildern im Straßenverkehr taugen. In Stuttgart, wo die Mobilität seit jeher einen hohen Stellenwert besitzt, werden sich derlei Vorkommnisse nicht wiederholen. Und schon gar nicht jetzt, wo die Stadt wieder absolut erstklassig ist.

Fahrschulen gehen optimistisch ins neue Zeitalter

 

„Mitmachen statt Festhalten“ lautete das Motto der 1. ACADEMY Unternehmerkonferenz. Tatsächlich müssen die Fahrschulen des Landes Vollgas geben, um in der digitalen Welt aufAugenhöhe zu bleiben. Wie sie sich wandeln, wenn die anstehenden Veränderungen der Mobilität konkret werden, darüber diskutierten Fahrschulunternehmer und Branchenexperten auf der 1. Academy Unternehmerkonferenz.

Matthias Wimpff, Vorstand der Academy Holding AG, gab die Richtung vor. Gleich zu Konferenzbeginn führte er vor Augen, mit welch rasender Geschwindigkeit sich die Mobilität und ihre damit verbundenen Geschäftsmodelle verändern. Der Handlungsbedarf für die Fahrschulen im Land wurde sofort greifbar. Dementsprechend ließ Wimpff keine Zweifel aufkommen: „Der Markt teilt sich auf“, prognostizierte er. „Aktuell schätzen rund 57 Prozent aller Fahrschulen ihre Zukunft als gut oder sehr gut ein. Es handelt sich um diejenigen, unternehmerisch handelnden Fahrschulen, die wohl auch weiterhin die Nase vorn haben werden.“

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Academy / Fahrschulen / Kampagne / Kannst Du Auto? / Führerschein / Jugendliche / Freiheit / Jahrbuch / Jahrbuch der Werbung

Fahrschul-Kampagne erstmals ausgezeichnet

„Kannst Du Auto?“ So lautet das Motto der neuen Kampagne der Academy Fahrschulen. Die Antwort kommt jetzt vom Jahrbuch der Werbung: Sie zeichnet den gesamten Auftritt im Sektor Dienstleistungen als bestes Projekt aus. Damit wird deutlich: Fahrschulen haben sich längst aus dem verstaubten Image eines verkehrspädagogischen Kleinbetriebs verabschiedet.

Zu ihrem zwanzigjährigen Jubiläum überraschen Academy Fahrschulen mit einer wegweisenden Werbekampagne. Jetzt wurde sie vom Jahrbuch der Werbung als bestes Projekt in der Kategorie „Dienstleistungen B2C“ erkoren. Der Auftritt inszeniert einen völlig neuen Umgang mit Mobilität und erklärt den Führerschein zum Ticket in eine neue Welt: die Welt der Erwachsenen. Die Kampagne zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie greifbar nah Freiheit und Unabhängigkeit für Jugendliche sind. In der Fahrschule können sie die Eintrittskarte lösen. Weiterlesen

Wertschätzung ist alles

„Der Fahrschüler ist während der Fahrstunde die wichtigste Person in unserem Leben.“ Diese Klarstellung stammt von Thomas Wimmer, der sich als Fahrlehrer, Dozent und Fachautor um die Branche verdient gemacht hat. Doch in der täglichen Praxis beobachtet er häufig ein Problem: die mangelnde Wertschätzung den Fahrschülern gegenüber. Für den mobilmacher ist er diesem Thema nachgegangen und gibt Hilfestellungen in wichtigen, weil allzu menschlichen Situationen. 

Thomas Wimmer / Academy Fahrschule Wimmer / Wertschätzung / Fahrlehrer / Beruf / Weiterbildung

Thomas Wimmer

Kann man Wertschätzung lernen? Ich glaube ja! Bei der Wertschätzung geht es per Definition darum, wie ich den Wert einer Person oder einer Sache für mich einschätze. Da ich grundsätzlich darüber entscheiden kann, welche Gedanken ich denken will und welche nicht, kann ich also entscheiden, was und wen ich wertschätze – und was und wen nicht. Gleich ein Beispiel: Ein Fahrschüler, der sich aus irgendeinem Grund nicht so verhält, wie es für den Fahrlehrer gerade wünschenswert wäre, sitzt im Auto, während der Fahrlehrer noch einmal zurück in die Fahrschule geht. Dort trifft er auf einen Kollegen. Der Fahrlehrer gibt sofort seinen Unmut weiter. Jetzt wird hemmungslos über „dumme“ Fahrschüler abgelästert. Trägt diese Unterhaltung dazu bei, den Fahrschüler wertzuschätzen? Diese Situation ist unter anderem deshalb inakzeptabel, weil wir darin Dinge verknüpfen, die nichts miteinander zu tun haben. Weiterlesen

Der Idealist

Der Markt belohnt diejenigen, die mit Optimismus ans Werk gehen. Auch in der Fahrschul-Branche. Typen wie Markus Hainer beweisen es. Seine Weitsicht, sein Mut und seine Tatkraft haben Unna zum Zentrum von Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit gemacht.

Unna gehört nicht unbedingt zu den exponierten Standorten Deutschlands. Bundesweit bekannt ist die Stadt am Rande des Ruhrgebiets vor allem durch das Autobahnkreuz Dortmund-Unna. Viele Fahrzeuge passieren das Autobahnkreuz täglich, deutlicher ausgedrückt: Sie fahren an Unna vorbei. Trotzdem gibt diese Tatsache einen Hinweis auf die Wirtschaftskraft.

Verkehrssicherheitszentrum / MOVE / Markus Hainer / Unna

September 2016 eingeweiht: Das Verkehrssicherheitszentrum MOVE

Weil sie außerhalb des Ballungsgebiets liegt, haben sich zahlreiche Handels- und Logistikunternehmen angesiedelt. Tatsächlich spielt das An- und Fortkommen eine wichtige Rolle. Nicht wenige der Einwohner richten ihren Blick nach Westen, wohin sie täglich zum Broterwerb pendeln. Wer aus all diesen Fakten schließt, dass sich Markus Hainer bewusst für diesen verkehrsgünstigen Standort entschieden hat, liegt falsch. Hainer ist ein Kind der Stadt. 1999 startete er dort seine unternehmerische Karriere mit einer Ein-Mann-Fahrschule. Weiterlesen

Academy / Service / Qualität / Mystery Shopping

Spieglein, Spieglein

Wie gut ist die Servicequalität beim Beratungsgespräch? Weil der Erfolg der Fahrschule stark auch vom ersten Gespräch abhängt, führte die ACADEMY Holding AG bereits zum zweiten Mal eine entsprechende Analyse durch.

„Die Nudel“ heißt einer der bekanntesten Sketche von Loriot. Ein Buchhalter sitzt im feinen Restaurant, wo er seiner Angebeteten die Liebe gesteht. Die Sätze, die er von sich gibt, hat er gut eingeübt. Leider hat er keinen Spiegel. Sonst hätte er erkannt, wie eine Suppennudel quer durch sein Gesicht wandert – und sein ernstgemeintes Anliegen zu einem Witz verkommt. Der Sketch führt eindrucksvoll vor Augen, wie hilfreich es sein kann, sich einen Spiegel vorzuhalten. Auch auf die Gefahr hin, Überraschendes zu entdecken. Einen solchen Spiegel gibt es auch für Unternehmen. Man nennt ihn Mystery Shopping. Weiterlesen

Jugendstudie, Fahrschule, Führerschein, Sparen

Drei steile Fakten zur Jugend

Trotz aller Unkenrufe bleibt die herausragende Bedeutung des Führerscheins bei der Jugend ungebrochen. Die aktuellen Studien des Jugend-Magazins BRAVO zeigen, dass das Sparen auf den Führerschein teilweise schon im Alter von 12 Jahren beginnt.

FAKT 1: 1/3 aller Jugendlichen sparen auf den Führerschein

Aus Sicht der Jugendlichen gehört die persönliche Mobilität zum Erwachsenwerden dazu. Rund ein Drittel der Jugendlichen gibt den Führerschein als persönliches Sparziel an. Dabei sind Jungs sparsamer als Mädchen. Laut Studie sparen 57 % der Jungen alles oder einen großen Teil ihres Geldes, weil sie ein bestimmtes Sparziel vor Augen haben. Bei den Mädchen sind es nur 48 %. Weitere 32 % bei den Jungen bzw. 39 % bei den Mädchen geben an, dass sie einen kleinen Teil ihres Geldes für eine spätere Anschaffung ansparen. Doch bei der Interpretation der Zahlen ist Vorsicht geboten. Obwohl bei den Jungs Weiterlesen

Fahrschule, Zielgruppe, Jugendliche, facebook, Soziale Medien

Facebook. Schon veraltet?

Was liegt für Fahrschulen im facebook-Marketing wirklich drin? Lohnt sich der Aufwand? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Nach 10 Jahren ist Facebook erwachsen geworden. 

Die Zahlen aus Deutschland sprechen für sich: Am Beginn dieses Jahres verzeichnet facebook in Deutschland rund 27 Millionen aktive Nutzer. Davon entfielen rund 3 Millionen auf die Altersklasse zwischen 13 und 17 Jahren, rund 6 Millionen aktive Nutzer liegen in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren. Für die Fahrschul-Werbung ist facebook ein interessantes Medium. Was das Alter betrifft, passt die Zielgruppe. Mit Empfehlungen und Likes kann es den Fahrschul-Unternehmern gelingen, ihre Kunden zu Multiplikatoren zu machen. Viele Freunde, viele Likes, viele neue Fahrschüler. Wer genau Weiterlesen

Fahrschule / Megatrends / Qualifikation / Mobilität / Know-how

Drei Mega-Trends für Fahrschulen

Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Deutschlands Fahrschulen werden diese Erkenntnis zu spüren bekommen. Unter den vielen Mega-Trends, die unser Leben in beträchtlicher Weise verändern werden, sind auch drei, die direkt das Geschäftsmodell der Fahrschulen beeinflussen.

Das Tempo, mit dem sich unser Leben verändert, hat rasch zugenommen. Wer hätte schon bei der Jahrtausendwende gedacht, dass wir binnen 15 Jahren fast alle wichtigen Dinge des Lebens über ein kleines Gerät beeinflussen können, das wir in der Hosentasche mit uns führen? Das Smartphone ist nur ein kleines Beispiel. Im Großen darf man feststellen: In allen Bereichen unseres Lebens findet ein Veränderungsprozess statt, der sich selbst beschleunigt. Die  Fahrschulen werden sich dem nicht entziehen können.

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Wie viele Falten hat Facebook?

Wie sieht die Landschaft bei den sozialen Netzwerken wirklich aus? Den aktuellen Stand kann man an Studien ablesen: Platzhirsch ist facebook. Daran führt kein Weg daran vorbei.

„Bo ey, Alder, bist Du immer noch auf facebook?“ Derlei Fragen muss man sich gefallen lassen von der vermeintlichen Informationselite der jungen Generation. Diese Stimmen häufen sich zwar, doch man sollte nicht darüber hinweg täuschen lassen: Facebook ist und bleibt das mächtigste soziale Netzwerk – und zwar mit Abstand! Gewiss gibt es Alternativen. Der Kurznachrichtendienst Twitter oder die Bilderplattform Pinterest sind zu nennen. Trotz allem gilt: Wer sich als Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe nicht in facebook bewegt, muss sich auch keine Gedanken über die anderen Netzwerke machen.

Welche Netzwerke sich lohnen, und welche nicht, kann niemand besser einschätzen als Online-Shops. Ihr Erfolg hängt zu einem hohen Prozentsatz direkt von der Präsenz im Netz und ihren Aktivitäten ab. Darum lohnt ein Blick auf den Online-Shop Social Marketing Report 2014, der von avenyou im Herbst des Jahres veröffentlicht wurde. Untersucht wurden mehr als 1.500 deutsche Online-Shops aus allen Branchen. Demnach sind 79% aller Online-Shops aktiv auf facebook vertreten, um dort für ihre Produkte zu werben. Mit weitem Abstand folgen Twitter und Pinterest. Wobei das Bildernetzwerk Pinterest vor allem bei Fashion, Mode und Lifestyle als Marketing-Plattform benutzt wird.

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Den Kurznachrichten-Dienst Whatsapp sucht man in der Übersicht vergebens. Whatsapp ist kein soziales Netzwerk, vielmehr ein häufig genutzter Kurznachrichtendienst. Für kleinere und mittlere Unternehmen eignet sich Whatsapp für den direkten Dialog mit dem Kunden, beispielsweise zur Terminvereinbarung oder um kleinere Probleme zu besprechen. Für das allgemeine Marketing besitzt der Kurznachrichtendienst bis heute nur eine geringe Relevanz. Im besten Fall ersetzt er das Telefon.

Spannend bleibt allerdings die Frage, wie sich die Nutzerstruktur von facebook entwickelt. Tatsächlich beobachten die Experten seit einigen Jahren den Trend der stetigen Veralterung. Offenbar hat der angebliche Coolnessfaktor bei der Jugend ein wenig nachgelassen. Möglicherweise hängt es schlicht damit zusammen, dass viele Eltern inzwischen auch im Netzwerk vertreten sind. Ein Refugium für die Jungen ist facebook schon lange nicht mehr. Trotzdem ist festzuhalten: Facebook bleibt auf absehbare Zeit das mächtigste Instrument für alle, die jungen Zielgruppen online erreichen wollen. Kleineren und mittleren Unternehmen, die ihre Online-Wirkung verbessern wollen, kann man nur empfehlen, auf facebook aktiv und fantasievoll zu posten. Wer noch mehr erreichen will, sollte sich vor Augen führen, dass in anderen Medien Werbung stets kostenpflichtig ist. Der Gedanke liegt nahe, auch in facebook zu werben. In vielen Fällen könnte das sinnvoll sein.

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Doch bevor man derart in Facebook investiert, sollte man die konventionellen Wege, die das soziale Netzwerk bietet, ausgeschöpft wissen. Die deutschen Online-Shops posten im Monatsdurchschnitt 18 Mal pro Monat, also ungefähr an jedem zweiten Tag eine Nachricht. Kleine und mittlere Unternehmen erreichen diese Frequenz selten. Allerdings scheint hier der Punkt erreicht, an dem die nackten Zahlen ihre Relevanz verlieren. Denn auch hier gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität. Der Inhalt der Posts ist deutlich entscheidender als ihre Häufigkeit. Und dazu sollte eine Strategie vorliegen – oder zumindest ein gutes Gespür für das, was die Zielgruppe, also die „Freunde“ auf facebook interessiert.