Kategorie-Archiv: Wertschätzung

Ergebnisse der Expertenbefragung 2018: Mehr Zuversicht denn je.

Seit nunmehr einem Jahrzehnt erkundigt sich die DATAPART Factoring GmbH bei Fahrschulunternehmen in Deutschland nach den Aussichten für die Branche im Allgemeinen und der eigenen Fahrschule im Besonderen. Ein Trend hat sich dabei als erstaunlich stabil erwiesen: Die Aussichten werden zunehmend optimistischer beurteilt. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage bestätigen dies.

DIE WETTBEWERBSSITUATION

DATAPART // Factoring // Expertenbefragung // Wettbewerbssituation

Die Einschätzung der Wettbewerbssituation ist seit einem Jahrzehnt fester Bestandteil des Fragebogens. Die jährliche DATAPART Expertenbefragung ist die einzige Branchenumfrage über einen so langen Zeitraum. Die Zuversicht steht im Vordergrund, denn im Jahr 2010 blickten sage und schreibe 81,27% der Fahrschulunternehmer mit Sorge auf die Wettbewerbssituation. Seither hat sich die Zahl der Skeptiker halbiert.

DIE ZUKUNFT DER EIGENEN FAHRSCHULE

Sehr vielversprechend oder gut werden die Aussichten für die eigene Fahrschule einschätzt. Vergleicht man die Antworten mit den Ergebnissen des Vorjahrs zeigen sich nur unbedeutende Veränderungen. Auch in diesem Punkt ist der Langzeitvergleich mit dem Jahr 2010 überaus aufschlussreich. Damals beurteilten nur 37,58 % die Zukunft ihrer Fahrschule als sehr vielversprechend oder gut. Heute sind es schon deutlich mehr als die Hälfte, exakt 57,94 %.

DIE OFFENEN STELLEN

DATAPART // Factoring // Expertenbefragung // Fahrlehrermangel / Nachwuchs / Fachkräfte

Laut Erhebungen der MOVING International Road Safety Association e.V. ist der Fahrlehrermangel das größte Problem der Branche. Auch die DATAPART Expertenbefragung bestätigt diesen Befund. Aktuell suchen 61,21 % aller Fahrschulen gute Fahrlehrer. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen erneuten Zuwachs von runden sechs Prozentpunkten. Der Wettbewerb um gute Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer wird sich dementsprechend weiter verschärfen! Weiterlesen

Fahrschulen gehen optimistisch ins neue Zeitalter

 

„Mitmachen statt Festhalten“ lautete das Motto der 1. ACADEMY Unternehmerkonferenz. Tatsächlich müssen die Fahrschulen des Landes Vollgas geben, um in der digitalen Welt aufAugenhöhe zu bleiben. Wie sie sich wandeln, wenn die anstehenden Veränderungen der Mobilität konkret werden, darüber diskutierten Fahrschulunternehmer und Branchenexperten auf der 1. Academy Unternehmerkonferenz.

Matthias Wimpff, Vorstand der Academy Holding AG, gab die Richtung vor. Gleich zu Konferenzbeginn führte er vor Augen, mit welch rasender Geschwindigkeit sich die Mobilität und ihre damit verbundenen Geschäftsmodelle verändern. Der Handlungsbedarf für die Fahrschulen im Land wurde sofort greifbar. Dementsprechend ließ Wimpff keine Zweifel aufkommen: „Der Markt teilt sich auf“, prognostizierte er. „Aktuell schätzen rund 57 Prozent aller Fahrschulen ihre Zukunft als gut oder sehr gut ein. Es handelt sich um diejenigen, unternehmerisch handelnden Fahrschulen, die wohl auch weiterhin die Nase vorn haben werden.“

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Wertschätzung ist alles

„Der Fahrschüler ist während der Fahrstunde die wichtigste Person in unserem Leben.“ Diese Klarstellung stammt von Thomas Wimmer, der sich als Fahrlehrer, Dozent und Fachautor um die Branche verdient gemacht hat. Doch in der täglichen Praxis beobachtet er häufig ein Problem: die mangelnde Wertschätzung den Fahrschülern gegenüber. Für den mobilmacher ist er diesem Thema nachgegangen und gibt Hilfestellungen in wichtigen, weil allzu menschlichen Situationen. 

Thomas Wimmer / Academy Fahrschule Wimmer / Wertschätzung / Fahrlehrer / Beruf / Weiterbildung

Thomas Wimmer

Kann man Wertschätzung lernen? Ich glaube ja! Bei der Wertschätzung geht es per Definition darum, wie ich den Wert einer Person oder einer Sache für mich einschätze. Da ich grundsätzlich darüber entscheiden kann, welche Gedanken ich denken will und welche nicht, kann ich also entscheiden, was und wen ich wertschätze – und was und wen nicht. Gleich ein Beispiel: Ein Fahrschüler, der sich aus irgendeinem Grund nicht so verhält, wie es für den Fahrlehrer gerade wünschenswert wäre, sitzt im Auto, während der Fahrlehrer noch einmal zurück in die Fahrschule geht. Dort trifft er auf einen Kollegen. Der Fahrlehrer gibt sofort seinen Unmut weiter. Jetzt wird hemmungslos über „dumme“ Fahrschüler abgelästert. Trägt diese Unterhaltung dazu bei, den Fahrschüler wertzuschätzen? Diese Situation ist unter anderem deshalb inakzeptabel, weil wir darin Dinge verknüpfen, die nichts miteinander zu tun haben. Weiterlesen

Die Ergebnisse der DATAPART Expertenbefragung

Die drei großen Zukunftsfaktoren

Jedes Jahr aufs Neue werden die Ergebnisse der großen DATAPART Experten-Befragung mit Spannung erwartet. Und zwar aus zwei Gründen. Erstens interessiert sich jeder Fahrschul-Unternehmer dafür, wie sich seine persönliche Einschätzung im Vergleich zum Branchenschnitt verhält. Und zweitens, weil in den belastbaren Resultaten der Experten-Befragung Indizien enthalten sind, die sich durchaus dafür eignen, einen Blick in die Fahrschul-Kristallkugel zu riskieren. Neben Indikatoren, die unverändert geblieben sind, fallen einige Resultate besonders auf. Wir haben die drei wichtigsten für Sie im Folgenden zusammengefasst. Weiterlesen

Reicht gute Arbeit allein nicht mehr aus?

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Nils Hartig kommentiert

Als Dozent in der Fahrlehrerfortbildung komme ich jedes Jahr mit vielen hundert Fahrlehrern ins Gespräch. Man diskutiert, tauscht Gedanken aus und bekommt sehr schnell ein Gefühl für die Sorgen und Nöte des Berufsstandes. Dabei stellt sich mir immer öfter eine Frage: Wird der Abstand zwischen großen und kleinen Fahrschulen immer deutlicher?
Die Umsatzsteuerstatistik spricht eine deutliche Sprache: 1.458 Fahrschulen machen 42,8 % des Branchenumsatzes. 11.275 Unternehmen teilen sich den Rest. Jetzt mögen Statistiken nicht immer die ganze Wahrheit wiedergeben. Grund genug, die Ohren weit aufzusperren und bei Gesprächen mit Fahrschulen die leisen Zwischentöne herauszuhören. Und ja, sie sind deutlich vernehmbar! Interessanterweise aus zwei völlig gegensätzlichen Richtungen. Entweder scheinen Fahrschulen ganz hervorragend zu laufen oder sie funktionieren überhaupt nicht! Die einen haben 50 Anmeldungen im Jahr, die anderen 50 im Monat. Die einen haben vormittags nichts zu tun, die anderen suchen händeringend nach qualifiziertem Personal. Und das Mittelfeld? Gibt es nicht mehr! Ist das ein regionales Phänomen? Nein. Hängt das vom Fahrstundenpreis ab? Nein. Hängt es vom Fahrschulfahrzeug ab? Nein. Liegt es am Alter der Fahrlehrer? Nein. Ist es Zufall? Nein!

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