Schlüsselwort-Archiv: MOVING

MOVING-Fakten zu freie Mitarbeit und Kooperation

Das aktuelle Stimmungsbild, das die MOVING Road Safety Association International e. V. zeichnet, hat sich in diesem Monat auf die Einstellung der Fahrschulen zu freier Mitarbeit und Kooperationsmöglichkeiten fokussiert. Jörg-Michael Satz kommentiert: „Etwa 26 % der befragten Fahrschulen interessieren sich für die neu geschaffenen Kooperationsmöglichkeiten und 40 % stehen der Möglichkeit selbstständige Fahrlehrer als freie Mitarbeiter zu beschäftigen positiv gegenüber. Bevor man jedoch die eine oder die andere Möglichkeit umsetzt, sollten eventuelle Fallstricke ausgeräumt und geprüft sein.“

 

Sascha Fiek // Fahrschulen / Fahrschulunternehmer / Mobilität / MOVING

Ausbildungsqualität in Zeiten des Fahrlehrermangels

Auf dem BDFU Unternehmertag verblüffte Sascha Fiek mit erstaunlichen Thesen. Sein Beitrag zum Thema „Zukunft der Fahrschulen“ wurde heiß diskutiert.

Die Fahrschule, die Sascha Fiek gemeinsam mit seiner Mutter in Freiburg betreibt, unterhält mehrere Betriebsstätten und weist eine vergleichsweise stattliche Größe auf. Gemäß den Kriterien des Fahrschul-Klima-Index der MOVING Road Safety Association e.V. gehört die Fahrschule zu denen, die entspannt in die Zukunft blicken sollten. Ob die Perspektiven wirklich so glänzend sind wie vom MOVING Klima-Index gemessen – dahinter setzte Fiek jedoch ein Fragezeichen.

Auf dem BDFU Unternehmertag referierte der Freiburger Fahrlehrer über die großen Herausforderungen, die inzwischen die gesamte Branche erfasst haben. Seine Sorge galt dabei weniger der fehlenden Auslastung, sondern mehr den mangelnden Kapazitäten. Fiek stellte fest: Der Fahrlehrermangel bedroht die Ausbildungsqualität, steigert die Ausbildungsdauer und erhöht schlussendlich auch die Kosten. Weiterlesen

Fahrlehrerverband // Baden-Württemberg // Runder Tisch // Nachwuchsmangel

Positive Botschaften gegen den Fahrlehrermangel

Die Deutsche Fahrlehrer-Akademie e.V. und der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e. v. baten Fahrlehrer/innen und Fahrschulexperten aus ganz Deutschland an den runden Tisch. Der Tag galt nur einem Thema: Wie kann dem Mangel an Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern, unter dem die Branche zunehmend leidet, wirksam begegnet werden? Dabei wurde deutlich: Patentlösungen gibt es nicht. Dennoch brachte die Runde zahlreiche Impulse und wertvolle Hilfen.

„Wir müssen mehr und positiver über unseren Beruf reden.“ Jochen Klima, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V., nutzte sein Schlusswort für einen Appell an die Branche. Doch die geladenen Experten waren sich nicht nur in diesem Punkt einig. Vom runden Tisch in Pforzheim ging die klare Botschaft ins Land: Um dem Fahrlehrermangel Herr zu werden, ist vor allem Zusammenhalt gefordert. Der Beitrag jedes Einzelnen zählt. Der Fahrlehrerberuf braucht dringend ein besseres, moderneres Image, um wieder für mehr junge Menschen interessant zu werden.

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„Der Fahrlehrermangel ist unser größtes Problem.“

Das Geschäft läuft in der Fahrschulbranche – so lautet die vielleicht wichtigste Erkenntnis des 3. MOVING-Expertenforums in Berlin. Die Fahrschulen im Land sind zufrieden. Doch ein Problem trübt die ansonsten gute Laune: Der Nachwuchsmangel macht Sorgen.

Gero Storjohann, verkehrspolitischer Experte in der CDU Bundestagsfraktion, ließ es sich nicht nehmen, nochmals auf die Reform des Fahrlehrergesetzes einzugehen. Es war der einzige Blick zurück an diesem hochinteressanten Tag. Denn es ging um Gegenwart und Zukunft der Fahrschulen im Land.

Gastgeber Jörg-Michael Satz (links) und Sascha Fiek (rechts)

Wie es den Fahrschulen aktuell geht, das wusste Jörg-Michael Satz, Präsident der MOVING International Road Safety Association e.V. genau. Satz stellte die aktuellen Ergebnisse des repräsentativen MOVING Klima-Index vor, in dem eine Mehrzahl der Fahrschulunternehmer angegeben hatte, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Demnach sind vor allem große Fahrschulen in der Stadt positiv gestimmt, wobei kleinen Fahrschulen auf dem platten Land deutlich zurückhaltender antworteten.

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Fahrschulen erwarten Umsatzsteigerung

Gute Vorzeichen für das Jahr 2o17. Der MOVING Fahrschul-Klima-Index belegt: Die deutschen Fahrschulen sind positiv gestimmt, wenn es um Zukunftsaussichten geht. Die aktuelle Pressemitteilung der MOVING im Wortlaut.

Der MOVING Fahrschul-Klima-Index fasst die Ergebnisse einer sich halbjährlich wiederholenden repräsentativen Umfrage unter 300 deutschen Fahrschulen zusammen. Die Unternehmen werden gebeten, Angaben zur vergangenen und aktuellen Geschäftslage zu machen sowie eine Prognose für das kommende Halbjahr abzugeben. Die Ergebnisse der zweiten Umfrage vom Juli 2016 liegen nun vor.

MOVING hat zusammen mit puls Marktforschung mit dem MOVING Fahrschul-Klima-Index ein Instrument geschaffen, das mehr Transparenz in den Fahrschulmarkt bringen und gleichzeitig eine Konjunkturprognose darstellen soll. Der MOVING Fahrschul-Klima-Index bildet ab, ob es mit der Branche z. B. aufwärts geht, jedoch nicht wie stark das erwartete Wachstum ist. Der Index soll ein qualitativer Frühindikator für die Konjunktur in der Fahrschulbranche sein.

moving-logoDie Antworten zu den einzelnen Fragen wurden gewichtet und zusammengefasst. Der Index kann zwischen 0 und 100 Punkten liegen und je höher die Zahl, desto besser ist die Stimmung am Markt. Der Past-Index, also die Entwicklung im letzten Halbjahr, zeigt ein positives Bild. Der Index-Wert liegt in der aktuellen Erhebung bei 73 und ist seit Januar 2016 um 2 Punkte gestiegen. Der Present-Index, also die aktuelle Geschäftslage, konnte um 3 Punkte zulegen und liegt aktuell bei 69 Punkten. Die Geschäftserwartungen, die im Future-Index zusammengefasst werden, konnten sogar um 4 Punkte zulegen. Der Wert liegt ebenfalls bei 69 Punkten.

Alle drei Indexwerte sind im Vergleich zum letzten Halbjahr gestiegen. Fahrschulunternehmen sind also nach wie vor überwiegend zufrieden, besonders mit der Entwicklung im vergangenen Halbjahr. Für die Zukunft sind sie mit ihren Erwartungen etwas verhaltener, aber dennoch optimistisch und insgesamt etwas positiver als vor einem halben Jahr. Jörg-Michael Satz, Präsident von MOVING: „Wir rechnen mit einer anhaltend positiven Entwicklung im 2. Halbjahr des Jahres 2016.“ Offenbar glauben viele Unternehmen an ein Fortbestehen der guten Geschäftsbedingungen, denn 26 % der Fahrschulen rechnen mit einer positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses im zweiten Halbjahr 2016.

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Autonomes Fahren: Fantasie oder Realität?

Wohin steuert die Mobilität? Was macht das autonome Fahren mit unseren Fahrschulen? Welche Chancen ergeben sich – und welche Risiken? Auf dem 2. MOVING Experten-Forum in Berlin wurden Fragen diskutiert, die an die Substanz der Branche gehen – und an den Kern unserer Gesellschaft. Da abschließende Antworten Mangelware bleiben, erlebten die zahlreichen Gäste einen Tag zwischen skeptischem Stirnrunzeln und kompletter Faszination.

Die Vertretung des Landes Niedersachsen liegt in Berlin-Mitte in den sogenannten Ministergärten. Aus dem großzügigen Foyer des Gebäudes schaut man nach gegenüber, wo sich hinter den Bäumen die gläserne Kuppel des Reichstages empor schraubt. Vor diesem Hintergrund verfolgten die Gäste des 2. MOVING Experten- Forums eine spannungsgeladene, teilweise kontroverse Diskussion über die Zukunft der Mobilität im Allgemeinen und das autonome Fahren im Besonderen.

MOVING / Experten-Forum / Fahrschulen / Jörg-Michael Satz / Autonomes Fahren

Symbol des Fortschritts: der Tesla im Foyer

Der Zeitpunkt schien optimal gewählt. Am Vortag der Veranstaltung hatte US-Präsident Obama einen 15-Punkte-Plan präsentiert, mit dem Hersteller für die Sicherheit ihrer selbstfahrenden Autos garantieren sollen. Google, Apple und Tesla sind offenbar schon einen Schritt weiter. Trotz aller Ankündigungen fahren deutsche Automobilhersteller mit Sicherheitsabstand brav hinterher. Aber nicht nur in Amerika, auch in der Schweiz ist man ein paar Stundenkilometer schneller, zum Beispiel in Sitten (frz:. Sion). Dort sind seit Sommer 2016 kleine Postbusse unterwegs, in denen der Fahrer nur noch einen Notfall-Bremsknopf drücken kann. Sonst kann er nichts mehr tun. Muss er auch nicht. Das Lenkrad ist bereits verschwunden. Nur 11 Personen finden in den Mini-Bussen Platz. Die Geschwindigkeit ist auf 20 Stundenkilometer begrenzt. Aber auf Fassungsvermögen oder Tempo kommt es nicht an. Vielmehr auf den Innovationsgrad. Auf dem Stufenmodell, das zum automatisierten Fahren führt, ist der Schweizer Pilotversuch schon weit fortgeschritten. Zwischen Stufe 3 (teilautomatisiert) und 4 (vollautomatisiert) taxieren ihn die Experten. Das Modell hat insgesamt nur 5 Stufen. Sind wir also bereits oben, ohne dass man es in Deutschland bemerkt hätte? Weiterlesen

Karsten Löwenberg / MOVING / Expertenforum / Automobile / Zukunft / Fahrerassistenzsysteme

„Fahrerassistenzsysteme auf dem Vormarsch“

Karsten Löwenberg berät Automobilunternehmen und ist hautnah dabei, wenn die Zukunft der individuellen Mobilität entworfen wird. Sein Blick in die Kristallkugel sorgte auf dem MOVING Experten-Forum für jede Menge Gesprächsstoff.

Wohin steuert eigentlich die Entwicklung des Automobils? Wenn jemand die Frage beantworten kann, dann Karsten Löwenberg, der mit seinem Unternehmen Consulting4Drive vielen Automobilunternehmen mit Strategie- und Prozessberatung zur Seite steht.

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„Laienausbildung darf kein Thema werden.“

// Ina Giljohann, Vize-Präsidentin der MOVING, spricht auf dem MOVING Experten-Forum in Berlin offen aus, was aus gesamteuropäischer Sicht drohen kann. Der akute Nachwuchsmangel in Deutschland könnte eine Forderung befruchten, die niemand hören will: der Ruf nach Fahrausbildung durch Laien. 

„Fahrlehrer ist ein absoluter Engpassberuf“, stellt Ina Giljohann fest und fordert, dass endlich alles unternommen werden müsse, um den Beruf für qualifizierten Nachwuchs attraktiv zu machen. Auch bei konkreten Maßnahmen bleibt Giljohann keine Antwort schuldig. Vier Ansatzpunkte werden konkret benannt: Image, Verdienst, Möglichkeiten, Karriere.

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Jörg-Michael Satz, Karsten Löwenberg, Prof. Dr. Arnd Englen

Experten-Forum zur Zukunft der Fahrschulen

Fahrschulen schauen durchaus häufig in den Spiegel, um sich kritisch zu hinterfragen, ob und wie sie auch in der Zukunft attraktiv sein können. An vielen Orten werden die Ideen und Ergebnisse diskutiert. Selten allerdings erlebte man eine Veranstaltung, die eine so umfassende und langfristige Perspektive aufzeigen konnte wie das 1. MOVING Experten-Forum, das am 22.09.2015 in Berlin stattfand. 

Jörg-Michael Satz hielt sich nicht lange mit Vorreden auf. Als Präsident der MOVING International Road Safety Association e.V. hatte er nach Berlin eingeladen und schon bald stand die Kernfrage im Raum: Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung bei Fahrzeugen sei doch bitte zu klären, welche Dienstleistungen Fahrschulen in den nächsten Jahren überhaupt noch anbieten können bzw. müssen. Satz war damit schon nach wenigen Minuten weit vorgedrungen, der Finger lag bereits in der Wunde.

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