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Leitpreis steigt leicht

Den Preis für eine Übungsfahrt der Führerscheinklasse B ist der wichtigste Indikator. Wenn der Preisspiegel erscheint schauen viele Fahrschulunternehmer zuerst auf die herkömmlich Standardfahrstunde Führerscheinklasse B. Dieser wichtigste Preis ist laut DATAPART Preisspiegel im August leicht gestiegen, während die anderen Tarif nachgegeben haben. Der Auswärtstrend ist weiter intakt. Auch wenn unter Fahrlehrern über Ausmaß und die Deutlichkeit des Trends trefflich diskutiert werden kann.

Zur gefährlichen Preisdiskussion bei Fahrschulen

Vor dem Hintergrund der Veröffentlichungen in DIE WELT und BILD kritisiert Matthias Wimpff die aktuelle Preisdiskussion mit klaren Worten. Die gleichlautende Pressemitteilung wurde den Redaktionen aller führenden deutschen Medien zur Verfügung gestellt. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung:

Die Qualität der Ausbildung entscheidet.

Seit jeher ist die Qualität der Ausbildung das entscheidende Kriterium für die Wahl der richtigen Fahrschule. „Das wird auch so bleiben“, bestätigt Matthias Wimpff, Vorstand der ACADEMY Holding AG. Er bezeichnet die aktuelle Preisdiskussion in seiner Branche als polemisch und stellt sich vor die Betriebe, die ihren Ausbildungsauftrag ernst nehmen.

Matthias Wimpff / ACADEMY / Fahrschulen / Preise

Qualität vor Preis, stellt Matthias Wimpff fest

Bei der Wahl der Fahrschule gibt es wesentlich wichtigere Kriterien als den Preis. „Die Fahrschüler handeln hier völlig richtig“, bestätigt Matthias Wimpff, Vorstand der ACADEMY Holding AG, der unter anderem den größten Verbund selbstständiger Fahrschulen in Deutschland betreibt. „Eine gute Führerscheinausbildung rechnet sich nicht in Euro und Cent“, verweist Wimpff auf die pädagogische Qualität. Es komme vor allem auf die Exzellenz der Ausbildung und die Serviceleistungen an, die eine Fahrschule bietet. Das Nachfrageverhalten gibt den guten Fahrschulen Recht. Die meisten Fahrschüler geben an, dass sie die Wahl ihrer Fahrschule aufgrund von Empfehlungen treffen, die sie aus dem Freundeskreis, von Bekannten oder der Familie erhalten. Ein florierendes Empfehlungsgeschäft ist der beste Gradmesser für Qualität, denn gute Ausbildungsleistungen sprechen sich eben rum.

Eröffnet wurde die jüngste Preisdiskussion von preisvergleich.de. „Internetportal geißelt Fahrschulen in 15 Städten als Abzocker“, meldet u. a. die Tageszeitung DIE WELT, die kürzlich Auszüge aus der Preisvergleichsstudie des Portals veröffentlichte. Den Verbrauchern ist zu raten, sich nicht von der aktuellen Debatte verunsichern zu lassen. Natürlich gibt esregionale Preisunterschiede, doch Unterschiede im Preis bedeuten in den meisten Fällen auch Unterschiede in der Leistung. Tatsächlich befindet sich die Fahrschulbranche im Umbruch, denn die Anforderungen an einen erfolgreichen Fahrschulbetrieb wachsen. Der Einsatz von modernen Unterrichtsmedien, Schulungsfahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen oder der Einbindung von Fahrsimulatoren werden stark an Bedeutung gewinnen.

„Wenn sich die Presse jetzt einseitig auf den Preis fokussiert, kann das für alle Beteiligten gefährlich werden“, kritisiert Wimpff die aktuelle Diskussion. Er mahnt: „Fahrschüler und ihre Eltern werden damit nur unvollständig informiert. Tatsächlich geht aus der Studie hervor, dass die im Bundesvergleich günstigste Fahrschule schon einige Wochen nach Studienabschluss ihre Pforten dicht machen musste.“ Branchenkenner bezeichnen das als symptomatisch, denn im Fahrschulmarkt hat Preisdumping noch nie Erfolg gehabt. Auch eine eigene Studie der ACADEMY Fahrschulen, die sich auf über 5.000 befragte Fahrschüler stützt, bestätigt das. Demnach entscheiden sich nur etwas mehr als 10% der Fahrschüler auf Grund des Preises für eine Fahrschule. Damit belegt das Preis-Kriterium als entscheidendes Argument einen hinteren Platz. Persönliche Empfehlungen, der Standort und ein großes Angebot von Theorieunterrichten werden weit häufiger als Entscheidungskriterium genannt. Damit liegen Qualitätsfahrschulen voll im Trend. Darum ist sich Matthias Wimpff sicher: „Fahrschulen, die ihre Schüler ernst nehmen, setzen auf Service und pädagogische Qualität. Am Ende des Tages fahren alle besser damit: Fahrschule und Fahrschüler“.