Schlüsselwort-Archiv: Schulungswagen

Fahrschule Werner Helbig // Herten // E-Mobitlität // erste Fahrstunde

„Wir werden von Kunden auf E-Mobilität angesprochen.“

 

Werners Fahrschule in Herten fährt auf E-Mobilität ab. Werner Helbig erklärte kürzlich im WDR die Vorteile für Fahrschüler. Über die vielen Vorzüge, die E-Mobilität für die Fahrschule bringt, sprach er mit dem mobilmacher.

mobilmacher: Herr Helbig, wie lange bieten Sie bereits E-Mobilität in Ihrer Fahrschule an?

Werner Helbig: Den Wagen haben wir im April 2017 angeschafft. Nach einem halben Jahr kann ich bereits feststellen: Das hat sich gelohnt.

mobilmacher: Über wie viele Wagen sprechen wir?

Werner Helbig: Über einen. Für den Anfang ist das völlig ausreichend. Der Wagen besitzt eine Reichweite von ca. 250 Kilometern. Da wir hier in Herten permanent im Stadtverkehr unterwegs sind, reicht die Power für einen ganzen Schulungstag, also zehn Fahrstunden. Nachts wird wieder aufgeladen. Ich habe eine Schnellladestation installiert. Wenn der Wagen leer ist, kann ich ihn in etwas mehr als vier Stunden wieder voll aufladen. Am nächsten Morgen geht es mit vollem Schub weiter.

 

mobilmacher: Wie ist die Akzeptanz bei Ihren künftigen Fahrschülern im Beratungsgespräch?

Werner Helbig: Sehr groß! Gewiß gibt es den Einen oder Anderen, der meint, er würde sowas nicht brauchen. Aber das sind die Wenigsten. Dem überwiegenden Teil muss ich E-Mobilität nicht lange erklären. Dass man sich am Beginn leichter tut, wenn man nicht schalten muss, leuchtet allen ein. Darum entscheiden sich acht von zehn Kunden bei mir für die Gold-Variante mit E-Mobilität und Fahrsimulator.

mobilmacher: Das liegt sicherlich auch an der Art des Beratungsgespräches?

Werner Helbig: Das mag sein. Wir stellen die E-Mobilität als eine moderne Antriebsform als Bestandteil einer zeitgemäßen Fahrausbildung dar. Aus meiner Sicht sollte das tatsächlich selbstverständlich sein.

mobilmacher: Spüren Sie die E-Mobilität auch im Empfehlungsmarketing?

Werner Helbig: Ja, das geht langsam los. Persönlich bin ich schon im Sommer auf Vereinsfesten darauf angesprochen worden – und das, obwohl der Wagen bei uns erst seit April läuft. Die E-Mobilität wird ein wichtiger Faktor für unser Geschäft, da bin ich mir völlig sicher. Das erkennt man nicht zuletzt am WDR-Beitrag. Das interessiert die Menschen.

mobilmacher: Wie geht es weiter?

Werner Helbig: Seit kurzem haben wir neue E-Roller in der Fahrschule. Wir setzen sie nicht nur zu Ausbildung ein, sondern verleihen sie auch. Der Verleih ist sozusagen eine Ausweitung unseres Geschäftsfeldes. Der Verbrauch dieser schönen Roller im Retro-Design ist übrigens sagenhaft niedrig. Sie zahlen auf 100 Kilometer nur 99 Cent. Und vor allem: Die Roller machen richtig Spaß.

Das neue Schulungsfahrzeug: ein Diesel?

„Moin, wisst ihr schon irgendwas über Konsequenzen vom Dieselverbot und Fahrschulen? Von wegen was für ein Ausbildungsfahrzeug man sich anschaffen sollte,“ schrieb uns neulich mobilmacher-Leser Gökhan Usar. Um Auskunft zu diesem Thema zu geben, starteten wir eine Umfrage bei den Herstellern. 

Dazu formulierte der mobilmacher am 24. August zwei konkrete Fragen – und bat sechs der führenden Hersteller um eine Auskunft. Hier die Antworten in der Reihenfolge des Eintreffens. Am schnellsten reagierte man in München.

BMW

1.) Hat der Dieselantrieb in Schulungswagen eine Zukunft?
„Der moderne und effiziente Diesel sorgt für weniger CO2-Ausstoß und leistet damit einen Beitrag für den Umweltschutz. Darüber hinaus ist der Diesel bei mehreren Schadstoffemissionen bereits gleich gut oder besser als der Ottomotor. Das gilt für Feinstaub, Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid. Das heißt: Drei von vier Schadstofffragen des Diesels sind bereits gelöst und haben keinerlei Einfluss mehr auf die Luftqualität. Aus diesem Grund plädiert die BMW Group für eine sachliche und auf Fakten sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Debatte. Mit Blick auf die aktuelle Debatte sagte der Vorsitzende des Vorstands, Harald Krüger: „Seit fast zwei Jahren wird die hochmoderne, effiziente und bei den Kunden beliebte Diesel-Technologie gezielt öffentlich diskreditiert und damit werden Millionen Autofahrer verunsichert. Aber das ist nicht zielführend. Als deutsche Automobilindustrie bleiben wir Garant für Innovationsstärke und werden die Lösungen für die Mobilität der Zukunft liefern.“

Welchen Schulungswagen würden Sie Fahrschulen aktuell empfehlen?
„Mit seiner Präsenz, der guten Übersicht und seiner Funktionalität ist der neue BMW X3 ein ideales Auto für Fahrschulen. Zur Markteinführung des neuen BMW X3 stehen mit dem xDrive20d mit Vierzylinder- und der xDrive30d mit Reihen-Sechszylinder-Dieselmotor zwei attraktive Dieselmodelle zur Verfügung. Beide haben zur Abgasreinigung die BMW BluePerformance Technologie mit Partikelfilter, Oxidations- und NOx-Speicherkatalysator sowie einem SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung an Bord und erfüllen damit die neuesten Vorgaben für die Emissionseinstufung EU6. Alle Aggregate des X3 gehören zur jüngsten BMW Triebwerksfamilie und arbeiten noch effizienter als die jeweiligen Vorgänger. So verbraucht der neue BMW X3 xDrive20d lediglich 5,4-5,0 Liter auf 100 Kilometer bei 142-132 CO2 g/km, was ihn auch wegen seiner geringen Unterhaltskosten ideal für Fahrschulen macht. Auch der BMW 2er Active Tourer erfreut sich großer Beliebtheit bei Fahrschulen und Fahrschülern.

VW

1.) Hat der Dieselantrieb in Schulungswagen eine Zukunft?
Die Euro 6-Diesel von Volkswagen schneiden bereits heute auch im neuen, realitätsnahen Prüfverfahren überdurchschnittlich gut ab. Sie sind effizient und sauber. Dazu gibt es bereits zahlreiche Prüfungen externer Institute (ADAC ICCT, Emissions Analytics…) deren Inhalte per Internet öffentlich abrufbar sind. Durch seine niedrigen CO2-Werte wird der Diesel auch zukünftig eine wichtige Rolle beim Thema Klimaschutz spielen

2.) Welchen Schulungswagen würden Sie Fahrschulen aktuell empfehlen?
Da Fahrschulen unserer Erfahrung nach insbesondere den Fokus auf die Gesamtkostenrechnung mit hohen Fahrleistungen legen, sind Sie mit Dieseln bei einer TCO-Betrachtung immer gut aufgestellt. Einige Fahrschulen haben jedoch bereits seit Jahren auch den Vorteil erkannt, mit Erdgasfahren zum einen besonders günstig unterwegs zu sein und zum anderen aber auch den Fahrschülern auf diese Weise besonders umweltfreundliche Alternativmobilität nahezubringen. Im Fahrschulbereich bieten sich hierzu insbesondere der Golf TGI und der Golf Variant TGI an.

VW Golf GL

Audi

1.) Hat der Dieselantrieb in Schulungswagen eine Zukunft?
Die Euro 6-Diesel von Audi schneiden bereits heute auch im neuen, realitätsnahen Prüfverfahren überdurchschnittlich gut ab. Sie sind effizient und sauber. Dazu gibt es bereits zahlreiche Prüfungen externer Institute (ADAC, ICCT, Emissions Analytics…) deren Inhalte per Internet öffentlich und leicht auffindbar sind. Durch seine niedrigen CO2-Werte, aber auch durch seine Fahrleistungen wird der Diesel auch zukünftig eine wichtige Rolle sowohl beim Fahrtraining als auch beim Thema Klimaschutz spielen.

2.) Welchen Schulungswagen würden Sie Fahrschulen aktuell empfehlen?
Da Fahrschulen unserer Erfahrung nach insbesondere den Fokus auf die Gesamtkostenrechnung mit hohen Fahrleistungen legen, sind Sie mit Dieseln bei einer Total Cost of Ownership-Betrachtung immer gut aufgestellt. Einige Fahrschulen haben jedoch bereits seit einiger Zeit den Vorteil erkannt, mit Erdgasfahren zum einen besonders günstig unterwegs zu sein und zum anderen aber auch den Fahrschülern auf diese Weise besonders umweltfreundliche Alternativmobilität nahezubringen. Im Fahrschulbereich bieten sich hierzu insbesondere den Audi A3 g-tron und ganz neu auch die beiden A4-Modelle, A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron an.

(Anmerkung des mobilmacher: Kein Kopierfehler. Die Antworten von VW und Audi sind in ihren  ersten Sätzen gleichlautend)

Nissan

1.) Hat der Dieselantrieb in Schulungswagen eine Zukunft?
Die Nissan Modellpalette umfasst ein breites Angebot – von Kleinwagen, über Crossover bis hinzu Nutzfahrzeugen. Ebenso breit gefächert sind die Antriebe: Benzin, Diesel und Elektro in den verschiedensten Leistungsstufen. Bei der Entwicklung von Modellen stehen natürlich die Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt. Daher sind wir uns sicher, dass wir für jeden Kunden eine Modellvariante anbieten können, die seinem persönlichen Fahrprofil entspricht und seine individuellen Wünsche erfüllt.

2.) Welchen Schulungswagen würden Sie Fahrschulen aktuell empfehlen?
Die beliebtesten Nissan Modelle für den Fahrschuleinsatz sind der Nissan Qashqai und der Pulsar. Der Kompaktwagen ist „Prüfers Liebling“, da er den großzügigsten Platz auf der Rückbank seines Segments bietet.

Nissan Pulsar

Redaktionelle Anmerkung (Stand 11.9)
Aktuell stehen die Antworten von Daimler und Seat noch aus. Sollten aus diesen Häusern Statements eintreffen, werden wir sie an dieser Stelle nachtragen.