Fahrschulbranche: Früher war die Zukunft auch besser.

Dieses Zitat von Karl Valentin beschreibt sehr treffend, wie die Stimmung bei vielen Fahrschulen ist. Geburtenschwache Jahrgänge, harter Wettbewerb und ein hoher Kostendruck versprechen nichts Gutes. Früher konnte man wenigstens noch auf eine Besserung hoffen. Und heute?

Früher war auch nicht alles gut! Die Fahrschulbranche hatte den „Pillenknick“ zu verkraften. Alleine in der Zeit von 1964 bis 1975 reduzierte sich die Geburtenrate um über 40 Prozent. Und – Hand aufs Herz – schon zu Zeiten der D-Mark war der Wettbewerb hart. Der Kampf um Fahrschüler ist keine Neuerfindung. So ist es eben in einer Wettbewerbsgesellschaft.

Wie wird nun das kommende Jahr? Bestimmt nicht langweilig, denn die Reform des Fahrlehrergesetzes steht auf der politischen Agenda.

Die theoretische Ausbildung wird noch mehr an Bedeutung gewinnen und das Beste, der Führerschein, bleibt für die jungen Menschen wichtig, denn die Führerscheinbesitzquote der 18- bis 24-Jährigen hat sich im letzten Jahr sogar leicht erhöht. Ein positives Signal ist auch, dass viele Fahrschulen in Deutschland händeringend gute Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer suchen.

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