Drei steile Fakten zur Jugend

Trotz aller Unkenrufe bleibt die herausragende Bedeutung des Führerscheins bei der Jugend ungebrochen. Die aktuellen Studien des Jugend-Magazins BRAVO zeigen, dass das Sparen auf den Führerschein teilweise schon im Alter von 12 Jahren beginnt.

FAKT 1: 1/3 aller Jugendlichen sparen auf den Führerschein

Aus Sicht der Jugendlichen gehört die persönliche Mobilität zum Erwachsenwerden dazu. Rund ein Drittel der Jugendlichen gibt den Führerschein als persönliches Sparziel an. Dabei sind Jungs sparsamer als Mädchen. Laut Studie sparen 57 % der Jungen alles oder einen großen Teil ihres Geldes, weil sie ein bestimmtes Sparziel vor Augen haben. Bei den Mädchen sind es nur 48 %. Weitere 32 % bei den Jungen bzw. 39 % bei den Mädchen geben an, dass sie einen kleinen Teil ihres Geldes für eine spätere Anschaffung ansparen. Doch bei der Interpretation der Zahlen ist Vorsicht geboten. Obwohl bei den Jungs das Sparziel Führerschein den Top-Platz einnimmt, und bei den Mädchen nur den dritten Platz, kann man noch lange nicht behaupten, an der mobilen Unabhängigkeit sind. Mit 31 % bei den Mädchen und 34 % bei den Jungs liegen die Zahlen dicht beieinander. Fahrschulen fahren also richtig, wenn sie Jungs und Mädchen gleichermaßen ansprechen. Übrigens: Nur verschwindend geringe 10 % der Jungen und 12 % der Mädchen wollen keinen Führerschein machen.

FAKT 2: Manche beginnen schon mit 12 auf den Führerschein zu sparen.

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Es geht früher los, als manche vielleicht annehmen. Jeder sechste Jugendliche hat schon im Alter von 13 Jahren begonnen, auf seinen Führerschein zu sparen. Ein handfester Beweis dafür, dass Überlegungen und Vorfreude auf die Ausbildung bereits frühzeitig einsetzen. Für die Fahrlehrer bedeutet das: Nicht nur der ältere Teil der Jugendlichen sind potenzielle Kunden. Auch der jüngere Teil ist schon als potenzielle Kundschaft zu betrachten.

FAKT 3: An Facebook führt kein Weg vorbei.

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Nach wie vor bleibt facebook das zentrale soziale Netzwerk. Wer sich als Fahrschule für Marketing in sozialen Netzwerken entscheidet, kommt nicht an facebook vorbei – und das wird auf absehbare Zeit so bleiben. Als Fahrschul-Unternehmer sollte man nicht vergessen: Anzeigen-Werbung kostet Budget. Ein facebook-Profil bleibt weitaus günstiger. Es kostet vor allem Zeit. Man kann jedem nur empfehlen, einen Fahrschul-Freundeskreis auf facebook aufzubauen. Schaden kann es nichts – und helfen sehr viel, wenn man es richtig anstellt.

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