Fahrschulen ohne Nachwuchs

 

Jeder Insider weiß, dass Arbeit und Jobs in unserer Branche vorhanden sind. Doch ist es auch in Politik und bei der Bundesagentur für Arbeit angekommen? Ein klares Nein! Offenbar meint man dort immer noch, dass es zu viele Fahrschulen und Fahrlehrer gibt. Viel zu lange wurde ausschließlich auf die sinkende Zahl von potenziellen Fahrschülern hingewiesen. Damit muss Schluss gemacht werden. Es fehlt an Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern. Das sollten bitte alle zur Kenntnis nehmen.

Zwei Dinge sind notwendig: Erstens sollten alle offenen Stellen an die Bundesagentur für Arbeit gemeldet werden. Nur dann wird unsere Branche in der Arbeitsmarktstatistik überhaupt wahrgenommen. Zweitens muss das Berufsbild des Fahrlehrers attraktiver werden, nicht nur im Bezug auf das Einkommen. So sollte zum Beispiel, um Fahrlehrer werden zu können, nicht mehr der Besitz der Führerscheinklassen A und CE eine zwingende Voraussetzung sein,  sondern sollte eher eine pädagogische Hochschulausbildung die Karrieremöglichkeiten deutlich beschleunigen. All dies wird passieren! Warum? Weil das mit dem Einkommenszuwachs der Markt regeln wird – und die Dynamik unserer gesellschaftlichen Entwicklung für die Modernisierung des Berufsbildes sorgt.

Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. In den nächsten 10 Jahren werden wir es sehen. Ich meine: Das ist keine lange Zeit vor dem Hintergrund der drastischen Veränderungen, die uns ins Haus stehen.

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