“Wir müssen uns zeigen und laut werden”

„Öffnen, sofort!“ Die Botschaft auf den Schildern kam an. Eine Demonstration der Fahrschulen sorgte in Baden-Württemberg für Aufmerksamkeit. Zeitungen berichteten. Die Situation der Fahrschulen wurde öffentlich. Das ist auch bitter nötig.

Am Donnerstagvormittag versammelte sich ein Kern von rund 400 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sowie Fahrschulunternehmern auf dem Cannstatter Wasen zu einer Kundgebung. Danach ging es im Corso in die Innenstadt, natürlich auch am Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg vorbei. Die klare Forderung: Fahrschulen wollen wieder vollumfänglich unterrichten. Am besten morgen. In Baden-Württemberg ist das noch nicht möglich.

Aufmerksamkeit für Fahrschulen

Während Friseure ab 1. März wieder öffnen, bleibt den Fahrschulen in Baden-Württemberg der praktische Unterricht im Fahrzeug weiterhin verboten. So gehen Umsätze verloren. Ein Führerschein-Stau entsteht, da viele Fahrschülerinnen und Fahrschulen weder lernen dürfen, noch ihre Prüfung ablegen. Manchen Fahrschulen geht das an die Existenz. „Wir müssen uns zeigen und laut werden“, sagt Fahrschulinhaber Erich Trugenberger. Das ist für’s Erste gelungen. Noch am selben Tag berichteten die Medien in Stuttgart und im Südwesten von der Veranstaltung.

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